Hinter den betroffenen Arbeitsplätzen stehen Menschen und Familien, deren wirtschaftliche Sicherheit und Zukunft nun infrage stehen. Für die CDU Siegen ist deshalb klar: Die Beschäftigten brauchen jetzt schnellstmöglich verlässliche Antworten darauf, wie es mit dem Standort und ihren Arbeitsplätzen weitergeht.
Die geplante Schließung ist aus Sicht der CDU ein schwerer Schlag für den Industriestandort Siegen und die gesamte Region Südwestfalen.
CDU Siegen steht an der Seite der Beschäftigten
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Belastungen getragen. Kurzarbeit und finanzielle Zugeständnisse sollten dazu beitragen, das Unternehmen und die Arbeitsplätze zu sichern.
Dass nun trotzdem ein weiterer Stellenabbau und die Schließung des Siegener Werkes im Raum stehen, sorgt bei den Beschäftigten und ihren Familien für große Unsicherheit.
Alexander Patt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Siegen und Ratsmitglied für Geisweid, erklärt:
„Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Es geht um ihre Zukunft, um unsere Region und um den Industriestandort Siegen!“
Für die CDU Siegen muss deshalb der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze jetzt oberste Priorität haben.
„Pause“ des Stahlwerks schafft keine Sicherheit
Besonders kritisch bewertet die CDU die Ankündigung, das Stahlwerk zunächst lediglich zu pausieren.
Solange es keine konkrete und belastbare Perspektive für einen späteren Neustart gibt, bietet eine solche Formulierung den Beschäftigten keine Sicherheit.
Die CDU Siegen fordert deshalb von der Unternehmensführung klare Aussagen zur weiteren Entwicklung des Standortes. Gemeinsam mit dem Betriebsrat müssen alle Möglichkeiten geprüft werden, um Arbeitsplätze zu erhalten und eine langfristige Perspektive für Siegen zu schaffen.
Die Beschäftigten haben ein Recht darauf zu wissen, wie es für sie weitergeht.
Industrie in Siegen braucht verlässliche Rahmenbedingungen
Die Entwicklung bei den Deutschen Edelstahlwerken zeigt nach Ansicht der CDU Siegen zugleich die großen Herausforderungen für energieintensive Unternehmen in Deutschland.
Hohe Energiekosten und unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen setzen industrielle Unternehmen zunehmend unter Druck. Gerade für eine industriell geprägte Region wie Südwestfalen ist deshalb entscheidend, dass Unternehmen auch künftig international wettbewerbsfähig produzieren können.
Dafür braucht es aus Sicht der CDU verlässliche politische Rahmenbedingungen und wettbewerbsfähige Energiepreise.
Industrielle Arbeitsplätze in Siegen erhalten
Der mögliche Verlust weiterer Industriearbeitsplätze hätte Auswirkungen weit über das Werk selbst hinaus. Es geht um qualifizierte Beschäftigung, industrielle Wertschöpfung und die wirtschaftliche Stärke des Standortes Siegen.
Die CDU Siegen fordert deshalb, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Unternehmensführung, Betriebsrat und Politik stehen dabei gleichermaßen in der Verantwortung, Perspektiven für die Beschäftigten und den Standort zu entwickeln.
CDU Siegen wird weitere Entwicklung begleiten
Die CDU Siegen wird die weitere Entwicklung bei den Deutschen Edelstahlwerken aufmerksam verfolgen und sich weiterhin für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze einsetzen.
Im Mittelpunkt stehen dabei drei Ziele: Klarheit für die Beschäftigten, eine verlässliche Perspektive für den Standort und die Sicherung der industriellen Zukunft Siegens.
Denn für die CDU steht fest: Siegen und Südwestfalen brauchen auch künftig eine starke Industrie.

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